Kostenvergleich Passivhaus
Durch den Bau eines Passivfertighauses können Mehrkosten entstehen.

Beim Bau eines Passivfertighauses entstehen durch die spezielle Dämmung und die benötigten Systeme für die passive Energiegewinnung nicht selten Mehrkosten. Diese Mehrkosten können jedoch langzeitlich betrachtet sehr leicht wieder ausgeglichen werden. Dieser Umstand ist auf die Unabhängigkeit eines Passivhauses bezüglich der externen Heizenergielieferungen zurückzuführen. Da ein Passivhaus ausschließlich mithilfe der Systeme für die passive Energiegewinnung und die Wärmeabstrahlung der Bewohner und Haushaltsgeräte beheizt wird, muss der Hausbesitzer keine laufenden Zahlungen für Heizenergielieferungen aufbringen.
Die verkürzte Bauzeit bei einem Passivfertighaus wirkt sich positiv auf die Baukosten aus.
Da Passivfertighäuser zumeist mithilfe von Fertigbausätzen erbaut werden, verkürzen sich die Bauzeiten für diese Häuser enorm. Ein Bausatz für ein Passivfertighaus wird grundsätzlich bereits im Herstellerwerk vorgefertigt und muss auf der Baustelle lediglich aufgestellt und montiert werden. Aufgrund dieser Verkürzung der Bauzeit ergibt sich für den Bauherrn eine zusätzliche Möglichkeit der effektiven Kosteneinsparung. Auch mit diesen Einsparungen können die beim Bau eines Passivhauses entstehenden Mehrkosten sehr gut wieder ausgeglichen werden.
Auch durch die staatlichen Förderungen können Mehrkosten ausgeglichen werden.
Bei Erfüllung des Passivhausstandards kann der Bauherr auf staatliche Förderungen zurückgreifen. Mithilfe dieser Fördermaßnahme besteht ebenfalls die Möglichkeit, beim Bau eines Passivhauses Kosten einsparen zu können. Auch mithilfe dieser Einsparungen können Mehrkosten beim Passivhausbau sehr gut wieder ausgeglichen werden.
Aufgrund der Vielzahl an Einsparungsmöglichkeiten beim Passivhausbau, mit deren Hilfe die Mehrkosten ausgeglichen werden können, gestaltet sich der Bau eines Passivhauses in der Regel nicht sehr viel teurerer als der Bau eines Standardhauses.
